Am 15. September empfing der Oberbürgermeister Oleg Sorokin eine Praktikantengruppe aus den USA und Großbritannien im Rathaus. Die 13 jungen Leute studieren Wirtschaftswissenschaften, Jura, Journalistik, Finanzwesen und halten sich in Russland im Rahmen des Alfa Fellowship Programms auf: sie verbessern ihre Russischkenntnisse und treffen sich mit Politikern, Journalisten, Unternehmern in Moskau und in russischen Regionen.
Beim Treffen mit dem OB von Nishnij Nowgorod ging es um die wirtschaftliche Situation und Investitionsklima in der Stadt. Nach Oleg Sirokin sei Nishnij Nowgorod erst seit 20 Jahren für Auslandsbesucher und -investoren offen und sei trotz der kurzen Frist zu einem internationalen Standort geworden.
Er wies auf eine günstige Lage unweit Moskaus, annehmbares Preisniveau für Grundstücke und Infrastrukturobjekte als wichtigste Vorteile der Stadt hin. Nicht zuletzt zählen dabei die Gegenanstrengungen der Stadt- und Regionleitung. In den letzten 2 Jahren wurden in der Region 15 Betriebe mit Auslandskapital eröffnet, Einige weitere Firmen möchten demnächst Nishnij Nowgorod als Standort für ihre Produktion wählen.
Laut Oleg Sorokin wohnen rund 35 Mio. Menschen im Bereich von 500 km vom Flughafen, vom Eisenbahn- und Flussschifffhartsknoten entfernt und das sei ein riesiger Markt. Die Ansiedlung des Geschäfts sei im Interesse der Nishnij-Nowgoroder, da es neue Arbeitsplätze, höhere Löhne und Haushaltseinnahmen bedeute, deswegen sei es die Haupaufgabe der Stadtspitze, auf Anfragen von Investoren schnell zu reagieren.